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Das Kunsthaus

Wenn man wie Graz 2003 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ von der Europäischen Union verliehen bekommt, will man nicht nur mit Vorhandenem beeindrucken, sondern errichtet auch das ein oder andere neue Projekt. So wurde im Juli 2001 mit dem Bau des Kunsthauses begonnen, damit es dann im September 2003 eröffnen werden konnte.

 

 

Als Standort wählte man das rechte Murufer, direkt neben dem „Eisernen Haus“. Besser gesagt wurde das Kunsthaus mit dem Gusseisenskelettbau des Eisernen Hauses verschmolzen. Der Teil in dem einst die erste Pizzeria von Graz und ein Bücher-Outlet beheimatet war, wurde entkernt. Ein sich dahinter befindender geschotterter Parkplatz wurde ebenso miteinbezogen. Die Kombination aus Alt (das eiserne Haus wurde 1847/1848 erbaut) und neu ist hier wirklich einzigartig und sehr schön anzusehen. Entworfen wurde der „Friendly Alien“ mit seinen „Nozzles“ (die Tageslichtöffnungen) von den Architekten Peter Cook und Colin Fournier.

 

 

Nozzles

 

Auf ca. 2500 m2 Ausstellungsfläche werden zeitgenössische Kunstprojekte und Ausstellungen geboten, die sich in regelmäßigen Abständen ändern. Denn obwohl das Kunsthaus zum Landesmuseum Joanneum gehört, verfügt es über keine eigene Sammlung. Des Weiteren gibt es keine Dauerausstellung, bzw. keine Dauerdepots.

Sehenswert sind nicht nur die Ausstellungen, sondern auch die gläserne Aussichtsplattform „Neddle“, die mit ihrer Höhe von 16 Meter einen wunderbaren Blick auf Graz ermöglicht. CNN kürte das Grazer Kunsthaus zu eines der 11 bizarrsten Bauten in Europa. Die 900m2 große BIX Medienfassade ist eines der Highlights des Kunsthauses. In dieser Fassade sind 925 kreisförmigen Leuchtstoffröhren integriert, die als übergroßer Bildschirm fungieren.

 

Blick vom Schlossberg

 

Das Kunsthaus beherbergt auch einen Shop und ein Café. Im Kunsthaus-Shop findet man nicht nur Fachliteratur zu den laufenden Ausstellungen, sondern auch Bücher über zeitgenössische Kunst, Fotografie, Mode und Architektur. Des Weiteren sieht man hier moderne Souvenirs, Mode, Nippes und Geschenkartikel, die man sonst nicht so leicht entdecken kann.

 

 

 

Das Kunsthaus-Café ist ein Hipsterlokal mit einem breiten Angebot an Frühstück, Mittagmenüs, Burger und Getränken. Aufgrund des großen Andranges sollte man hier einen Tisch reservieren.

Das aktuelle Programm des Kunsthauses findet ihr beim Joanneum.